Ein Buch spaltet Deutschland

•26. August 2010 • 4 Kommentare

Es ist noch nicht veröffentlicht, und dennoch wird Christian Luschers neues Buch mit dem klangvollen Titel „Frauen – Alle in’n Sack und mitm Knüppel druff, damit mal Ruhe ist, hier“ bereits kontrovers diskutiert. Politiker aller Parteien sprachen ihre Empörung über das Sujet aus. „Luscher verletzt mit seinem ekelerregenden Machwerk alle Regeln menschlichen Anstands“, erklärte Hardy Loppmann (SPD) im Deutschlandradio Kultur. Auch Bundeskanzlerin Angelika Merkel fand harsche Worte für das Buch: „Meine Fresse, dem hat ja wohl wer ins Hirn geschissen. Ist wohl lange nicht mehr flachgelegt worden, der Gute“, äußerte sie gegenüber dem Satiremagazin „Der Spiegel“. Ähnlich sieht es Jessica Mariaundjosef, die in einem Leitartikel für die ZEIT schrieb: „Es ist offensichtlich, dass der Autor, als gewiefter Provocateur bekannt, in seinem beschrubbten Pamphlet versucht, eigene Zurücksetzungen, die er in seiner Eigenschaft als ungehobeltes, kleinwüchsiges Dickerchen im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht zwangsläufig erlitten haben muss, in einen Angriff auf die Frau an sich umzuwandeln und daraus auch noch Geld zu schinden.“

Damit Sie sich selbst ein Bild machen können, drucken wir hier im Luschertempel exklusiv und vor allen anderen einen Auszug aus dem Buch, das die Republik in Hysterie versetzt!

Kapitel 12: Wegsperren! Alle wegsperren!

(…) fand ich mich vor der Tür wieder. Ich meine – hallo? Ich hab der doofen Kuh Pralinen, Blumen und Seidenstrümpfe mitgebracht, und sie sagt, wir sollen Freunde bleiben? Sag mal, gehts noch? Diese Weiber, also echt mal! (…) Ich kann es nicht mehr hören, dieses ständige Gezeter. „Benutz doch bitte die Klobürste!“ „Man pupst nicht beim Mittagessen!“ „Gib meinem fünfjährigen Sohn keinen Doppelkorn zu trinken!“ – Ich betrachte mich als toleranten Menschen. Aber manchmal… (…) Ich will ja nichts sagen, aber es hat mal in Deutschland Zeiten gegeben, da wären solche Leute (…) können froh sein, einen wie mich gefunden zu haben, aber nein, sie (…) die Suppe so widerwärtig schmeckte, dass ich quer über den Tisch (…) Sollnse doch zurückgehen, wo sie hergekommen sind! Wo immer das sein mag! (…) keine Lust mehr (…) fing die auch noch an zu heulen! Frauen sind so zartbesaitet! Neulich hat sie auch wieder wochenlang die beleidigte Leberwurst gespielt, nur weil ich ihren Köter – der ist winzig klein, den kann man schon mal übersehen – ein bisschen zu hart (…) zerrte die mich vor Gericht, weil ich angeblich ein „Stalker“ wäre. Soll sie den Baum vor ihrem Schlafzimmerfenster halt abhacken! Aber die kann ja noch nicht mal eine Axt halten, wie (…) dann wäre der Menschheit ein Dienst erwiesen, das sag ich euch. Aber auf mich hört ja keiner.

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…Twitter?

•13. August 2010 • 1 Kommentar

Was haben wir auf unseren Herrn Luscher eingeredet, er möge doch bitte mit der Zeit gehen. Jahrelang flehten wir ihn an, sich bei Facebook zu registrieren, bis das 2009 endlich geschah. Schließlich hat er auch unser Flehen gehört und einen Twitter-Account geöffnet. Schauen Sie ihn sich mal an und verfolgen Sie live mit, was sich in Luschers Leben momentan so abspielt! Wir leben schließlich im einundzwanzigsten Jahrhundert, Herrschaften! Herr Luscher wird sicherlich in regelmäßigen Abständen interessante Infobrocken „posten“, wie man auf Neudeutsch sagt.

In diesem Sinne!

Der Prinz, der eine Meerjungfrau liebte

•8. August 2010 • 3 Kommentare

Es ist mal wieder Märchenstunde im Luschertempel! Sein neues Kunstmärchen, „Der Prinz, der eine Meerjungfrau liebte“, handelt von einem Prinzen, der eine… aber hören Sie es sich am besten selbst an! Viel Vergnügen!

Christian Luscher – „Der Prinz, der eine Meerjungfrau liebte“ (3,04 MB)

Nicht die schon wieder!

•19. Juli 2010 • 5 Kommentare

Er hat es nun wirklich nicht leicht. Selbst im Urlaub in Saint Tropez klingelt nachts das Telefon unseres Herrn Luscher und raten Sie, wer dran ist? Richtig. Bundeskanzlerin Andrea Merkel hat schon wieder ein Wehwehchen, bei dem ihr unser Herr Luscher aus der Patsche helfen soll. Glücklicherweise hatte er wie immer das Tonband laufen. Hören Sie selbst, was während des hochemotionalen Gesprächs mit unserer Regierungschefin geschah!

Christian Luscher – Noch so’n Angebot

Wir haben einen Helden

•27. Juni 2010 • 3 Kommentare

Ein kleines – wie man auf Neudeutsch sagt – Statusupdate des Luschertempels! Herr Luscher ist gerade mit wichtigen Angelegenheiten in Skandinavien beschäftigt und kann deshalb gerade ein paar Tage lang nicht für Ihre Belustigung sorgen – aber er lässt Sie wissen, dass alles gut wird und er, eines nach dem anderen, alle Völker dieser Erde der Erlösung zuführen wird. Zuerst Schweden, dann die ganze Welt! Bis demnächst, und bezahlen Sie immer schön Ihre Rundfunkgebühren!

(Mit Dank ans Rostige Riesenrad!)

Der alte Mann

•10. Juni 2010 • 4 Kommentare

Nach seiner schmachvollen Niederlage beim Jurowischensongkontest scheint sich unser Herr Luscher wieder auf das besonnen zu haben, was ihn einst so groß machte: Die Fähigkeit, ewige Perlen der Weisheit  in die Form eingängiger Schlager zu gießen. Ein erneuter Beweis für diese Gabe ist die rührende Ballade „Der alte Mann“, die auf schonungslose Weise und in erschütternder Klarheit das Wesen der Menschheit auf den Punkt bringt. Führen Sie sich den Song bitte zu Gemüte und diskutieren Sie eingehend darüber in Ihrer Frauengruppe!

Christian Luscher – „Der alte Mann“ (3,6 MB)

Das Angebot

•4. Juni 2010 • 6 Kommentare

Es läge uns fern, unsere Bundeskanzlerin Andrea Merkel der Lüge zu bezichtigen. Gott bewahre! Dennoch müssen wir zu diesem Zeitpunkt anmerken: Als die Regierungschefin verlautbaren ließ, sie habe das Angebot, als Bundespräsident Nachfolger von Klaus Köhler zu werden, ausschließlich Christa Wulf gemacht – nun, da hat sie… ein klein wenig geflunkert. Wen soll sie denn sonst noch gefragt haben, werden Sie sich jetzt erkundigen. Nun, ganz einfach: unseren Herrn Luscher.

„Lüge!“, werden jetzt einige von Ihnen aufkreischen. Doch wir können es beweisen! Herr Luscher hat nämlich sicherheitshalber bei seinen Treffen mit Regierungschefs immer ein Diktiergerät in der Tasche. So können Sie das Gespräch zwischen Luscher und der Kanzlerin hören und sich selbst ein Urteil bilden.

Christian Luscher – „Das Angebot“

Monsieur Luscher – Zéro points!

•30. Mai 2010 • 7 Kommentare

Da haben wir den Salat. Unser Herr Luscher schreibt für den Grongprischongsong einen solchen und verpasst es, ihn einzureichen! Der Junge hat ja auch so viel um die Ohren. Und nun ist es zu spät, der Wettbewerb ist gelaufen und, wie man hört, hat irgendjemand anders gewonnen. Wat soll man machen.

Als kleinen Trost dafür, dass Sie Luscher nicht in seinem selbstgeschneiderten Kostümchen (s.o.) auf der Osloer Bühne hocken sehen durften, gibt es Luschers Bubblegum-Schlager „Alles geht vorbei“ hier zum Anhören. Viel Vergnügen!

Christian Luscher – „Alles geht vorbei“ (3,9 MB)